Rückblick: die 4. NRW Nano-Konfrenz 2011

Als Expertentreff fest etabliert: die 4. NRW-Nano-Konferenz in Dortmund

 

Die 4. NRW-Nanokonferenz, die vom 17. bis 18. Oktober in Dortmund stattfand, hat sich mittlerweile als fester Termin für Experten aus der Nanotechnologie etabliert. Rund 600 Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik haben sich während der 2-täigen Konferenz interdisziplinär über die Chancen, Risiken und Potenziale der Nanotechnologie ausgetauscht. Im Mittelpunkt der diesjährigen Konferenz standen vier thematische Schwerpunkte: „Gesundheit“, „Sicherheit“, „Mobilität“ und „Energie“.

Helmut Dockter, Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministerium, betonte in seinem Grußwort, dass hervorragende interdisziplinäre Forschung nötig sei, um den sogenannten Grand Challenges, den Herausforderungen der Zukunft, begegnen zu können. „Die diesjährige Nano-Konferenz stellt - auch mit Blick auf die Grand Challenges - die konkreten Chancen und Anwendungsfelder der Nanotechnologie heraus“, so Harald Cremer, Landesclustermanager NMW.NRW.

 

Am ersten Konferenztag wurden zu den Schwerpunktthemen „Gesundheit“, „Sicherheit“, „Mobilität“ und „Energie“ Beiträge präsentiert, die im Vorfeld der Nano-Konferenz von Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft erarbeitet worden waren. Zu den Referenten der Nano-Konferenz gehörte auch die eigens aus Singapur angereiste Nanotechnologie-Expertin Dr. Lerwen Liu, die Mitbegründerin des Asia Nano Forums. Am zweiten Konferenztag wurden die Schwerpunktthemen in vertiefenden Workshops behandelt – von der medizinischen „Vision vom perfekten Implantat“ bis hin zur „flexiblen organischen Elektronik“.

  

Begleitausstellung ergänzt die Konferenz

Zusätzlich zur Konferenz haben sich mehr als 60 nordrhein-westfälische Firmen und Forschungseinrichtungen auf einer begleitenden Ausstellung präsentiert. Zu den gezeigten Anwendungsfeldern aus der Nanotechnologie gehörten zum Beispiel die Energietechnik, die Nano-Oberflächenanalytik und die konkrete Verknüpfung von Nano- und Mikrotechnologie in einem mittelständischen Unternehmen.

 

Die zweitägige Veranstaltung wurde vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Cluster NanoMikro+Werkstoffe.NRW und der Wirtschaftsförderung Dortmund organisiert.

 

Nordrhein-Westfalen ist im Bereich der Nanotechnologie bundesweiter Spitzenstandort. In NRW befassen sich rund 400 Akteure in Forschung, Entwicklung und Anwendung mit Nanotechnologie. Israel verfügt im Bereich der Nanotechnologie über eine weltweit herausragende, wissenschaftliche Expertise.